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Startpunkt

Selbst betroffen

Für die meisten Hörgeschädigten fällt es schwer sich in größeren Gruppen oder in Räumen mit hoher Lautstärke aufzuhalten. Deshalb ziehen sie sich immer mehr „in ihr Schneckenhaus“ zurück und es kostet sie eine Menge Kraft und Energie, sich mit anderen zu unterhalten.

 

Manche Personen verheimlichen daher ihre Schwerhörigkeit und/ oder es ist Ihnen peinlich darüber zu sprechen. Gerade im Berufsleben kann das zu einer hohen Belastung führen. Eine Selbsterkenntnis, dass man an einen Hörverlust leidet, reicht nicht aus. Beispielsweise wissen viele ältere Menschen, dass Sie einen Hörverlust haben, aber Sie leugnen und verdrängen es aus vielfältigen Gründen. Deshalb empfehlen wir: Machen Sie einen Hörtest.

Mein Kind oder Baby ist betroffen

Als Eltern ist es sehr wichtig, dass Sie auf das Gehör Ihres Kindes achten, weil das Hörvermögen einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten Ihres Kindes hat.

Beispielsweise sollte die Eingewöhnung an Hörgeräte so schnell wie möglich geschehen, da ein unbehandelter Hörverlust das Lernvermögen und die Kommunikation Ihres Kindes und damit auch die Integration in ein soziales Umfeld negativ beeinträchtigen kann. Kinder gewöhnen sich in der Regel sehr schnell an ihr Hörgerät und das neue Hören.

 

Die meisten Kinder erleben einen vorübergehenden Hörverlust infolge einer Mittelohrentzündung oder durch zu viel Ohrenschmalz im Gehörgang. Hier sollte ein HNO (Hals-Nasen-Ohren) Arzt das Ohr überprüfen und behandeln. Mittelohrentzündungen sind meistens sehr schmerzhaft und können zu dauerhaften Hörschäden führen. Ohrenschmalz dagegen ist ungefährlich, wenn dieses regelmäßig von einem HNO-Arzt entfernt wird. Vor allem sollte der Gebrauch von Ohrenstäbchen auf jeden Fall vermieden werden, weil das Ohr sehr leicht verletzt werden kann.

 

Sobald Sie Anzeichen einer Schwerhörigkeit entdecken, sollten Sie umgehend einen HNO-Arzt aufsuchen.

Ich kenne jemanden

Wenn Sie jemanden kennen, der an einer Schwerhörigkeit leidet, sollten Sie die betroffene Person unterstützen.

Vielleicht haben Sie bemerkt, dass diese Person sich verändert und immer mehr zurückzieht. Vielleicht spielen Scham, Angst und ein niedriges Selbstvertrauen eine weitere Rolle. Seien Sie verständnisvoll.

Sprechen Sie mit dieser Person und motivieren Sie diese, zum HNO-Arzt oder Akustiker zu gehen.

Mit einer Diagnose kann der Weg bestimmt und die Reise begonnen werden.

 

Viele Wege führen zum Ziel.

Wobei der kürzeste nicht immer der schnellste,
der einfachste nicht immer der sicherste und
der komfortabelste nicht immer der teuerste ist.
Entscheidend ist es, einen Lösungsweg zu finden,
der Ihren individuellen Anforderungen
und Ihren selbst gesetzten Prioritäten am nächsten kommt.