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Wissenswertes Hören

Hier erfahren Sie einige sehr interessante Dinge.
Ein Wunder der Natur

Das Ohr ist ein Wunder der Natur. Unser Ohr ist 24 Stunden aktiv und immer empfangsbereit. Seit unserer Geburt entwickelt sich unser Hörsinn noch bis in unsere Jugend (16 Jahre) weiter. Unser Ohr kann bis zu 50 Wortanteile pro Sekunde und ca. 400.000 Klänge unterscheiden.

 

Wenn unser Ohr bestimmte Töne nicht mehr wahrnehmen kann, verlernt unser Gehirn diese Töne. Das ist beispielsweise ein sehr wichtiger Grund, warum rechtzeitig dafür gesorgt werden darf, dass die Töne ohne Informationsverlust unser Gehirn erreichen.

Das leistet unser Gehirn

Unser Gehirn nimmt eine Vielzahl von Aufgaben im Bereich Hören wahr. Bei einer Hörminderung geschieht das nur noch bedingt.

 

Das leistet unser Gehirn Normal hörend Hörminderung
Orientieren Unser Gehirn nutzt beide Ohren. Wir können uns orientieren und feststellen, woher die Geräusche oder Sprache kommen. Die Orientierung fällt uns schwer, weil die Geräusche und Sprache nicht so gut räumlich getrennt werden können.
Trennen Unser Gehirn trennt Wichtiges von Unwichtigen, z.B. das Überhören von Hintergrundgeräuschen in lauter Umgebung. Die Trennung funktioniert nicht so gut, beispielsweise vermischen sich Stimmen mit den Hintergrundgeräuschen.
Fokussieren Unser Gehirn kann sich in lauter Umgebung (z.B. in einem Restaurant) auf eine Stimme fokussieren. Das Fokussieren wird immer anstrengender oder ist im Extremfall nicht mehr möglich.
Erkennen und Verstehen Unser Gehirn erkannt Töne und Klänge und versteht Sprache und Geräusche. Wir verstehen nicht mehr alle Geräusche und auch nicht immer mehr das Gesagte einer anderen Person.
Hören ist Lebensqualität

Gutes Hören hält geistig fit. Zudem gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen Schwerhörigkeit und Demenz herstellen. Studien zeigen, dass bei Menschen mit einer Hörminderung das Erinnerungsvermögen und die Denkfähigkeit schneller nachlassen als bei gut hörenden Altersgenossen.

Eine mögliche Ursache ist der erhöhte Energieverbrauch des Gehirns aufgrund eines Hörverlustes. Die Energie, die für das Entschlüsseln vom Gesagten benötigt wird, fehlt für andere Tätigkeiten. Die Folge ist Müdigkeit und Erschöpfung.

 

Ähnliches passiert bei schlechtem Sehvermögen, wenn keine Brille getragen wird. Ohne Brillen sehen Sie logischerweise schlechter, und es strengt Sie mehr an, wenn Sie etwas betrachten wollen. Das muss so nicht sein! Ebenso wie die Brille hilft, helfen auch Hörhilfsmittel.

 

Modere Hörlösungen können nahezu jede Einschränkung verbessern. Weit über das verbesserte Hören schenken diese Lösungen Lebensqualität.

Schwerhörigkeit behindert Partner

Schwerhörigkeit kann auch einen gut hörenden Gesprächspartner behindern. Warum ist das so? Oft meiden diese den Kontakt mit Personen, die schwerhörig, weil Sie nicht wissen wie Sie sich richtig verhalten sollen oder weil es einfach auch sehr anstrengend sein kann. In vielen Fällen muss das so nicht sein, weil man etwas dagegen unternehmen kann.

 

In der Infothek finden Sie eine große Anzahl von weiterführenden Informationen, z.B. Checklisten, wie man sehr gut mit Schwerhörigen kommunizieren kann. Diese Tipps gelten natürlich auch für gut hörende Personen.

Das muss so nicht sein

Ein Hörverlust kann einen sehr großen Einfluss auf Ihre Lebensqualität haben und Ihre Kommunikationsmöglichkeiten stark einschränken. Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden kann stark beeinträchtigt werden. Angstgefühle, Depressionen, Lernprobleme, nachlassende Arbeitsleistung, soziale Isolation und geistiger Abbau können die Folge sein.

 

Das muss nicht sein. Die gute Nachricht ist, dass Sie in den meisten Fällen Ihren Hörverlust behandeln und negative Auswirkungen verhindern lassen können. Mit einer positiven Grundeinstellung gewöhnen Sie sich beispielsweise schneller an ein Hörgerät, finden verlorengegangenes Selbstvertrauen zurück und genießen das Leben. Das Beisammensein mit Freunden, gemeinsames Fernsehen, Kino- oder Konzertbesuche und Vieles mehr machen wieder Freude.

 

Viele Menschen mit einem Hörverlust warten aus vielen Gründe zu lange, bis sie etwas dagegen unternehmen. Manche glauben, noch gut hören zu können oder schämen sich ein Hörgerät zu tragen. Es ist einfach, sich – mit vielen Verdrängungsstrategien – an die Schwerhörigkeit zu gewöhnen. Doch den Preis, den diese Personen zahlen müssen, ist sehr hoch. Hörgeräte sind heutzutage sehr klein und damit diskret zu tragen. Sie sind zudem sehr leistungsstark und garantieren wieder besseres Hören. Das belegen viele Studien und direkte Erfahrungen mit Betroffenen.

 

Wenn Sie glauben, dass Sie von einem Hörverlust betroffen sind, sollte Ihr erster Schritt ein Besuch bei einem Hörspezialisten sein. Ein Hörtest gibt Aufschluss über die Qualität Ihres Hörens. Vielleicht werden Sie sich auch einfach nur freuen, dass Sie immer noch sehr gut hören können. Ansonsten gibt es die passende Behandlung für ein besseres Hören, um ein aktives und ausgefülltes Leben zu führen. Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.